die online community von au pairs für au-pairs

die online community von au pairs für au-pairs

Get connected!

Besuche uns bei

Twitter
Facebook

Wer ist online?

Wir haben 47 Gäste online
Home Get Fit for Au pair Die richtige Entscheidung: Au pair ja oder nein?
Die richtige Entscheidung: Au pair ja oder nein?

Ist Au pair wirklich das richtige für dich?

Ganz wichtig: Beim Träumen von einem Jahr als Au pair in den USA sollte Dein Traum von schönen und auch anstrengenden Momenten mit Kindern handeln!!!

Stell dir diese Frage nun spontan und sei dabei wirklich ganz ehrlich zu dir selbst: Macht es dir wirklich richtig viel Spaß auf Kinder aufzupassen? Auch wenn sie manchmal nerven und anstrengend sind? Wenn nein, dann solltest Du besser nicht Au pair werden!

Ein Au pair arbeitet 45 Stunden in der Woche (das sind durchschnittlich 9 Stunden pro Arbeitstag) als Kindermädchen für die Gastfamilie. Wenn du keinen Draht zu Kindern hast, dann endet der Traum von einem Jahr USA ziemlich schnell in einem Alptraum - genervt sein von den Kindern > Frust > keinen Bock mehr auf Au pair... Aus der Traum!
Wenn du aber Kinder gern und gute Nerven hast, dann ist Au pair vielleicht das ideale Programm für dich!

Bevor du dich entscheidet, solltest du dir über die Höhen und Tiefen des Programms bewusst sein und deshalb deine Erwartungen an das Programm noch einmal überprüfen. Diese Punkte zum Nachdenken sind dir dabei behilflich.

Dieser Traum wird sich nicht erfüllen...
• 1 Jahr Urlaub in den USA
• 365 Tage viel Spaß und Vergnügen
• Leben mit einer reichen, netten Gastfamilie
• Kinderbetreuung ist ein einfacher Job, das bisschen Babysitten...
• einfach so viele neue Freunde finden


Das gehört auch zum Au pair Traum...
• 1 Jahr freiwilliges Arbeiten als Kindermädchen
• arbeitsreiche, teilweise sehr anstrengende Tage mit wenig Freizeit an Arbeitstagen. In der Freizeit hauptsächlich abends, am Wochenende und während der 2 Wochen Urlaub: Raum für Abenteuer, Spaß und Vergnügen
• Die Beziehung zur Gastfamilie muss sich erst entwickeln, nachdem man angekommen ist und man muss herausfinden, ob man zueinander passt oder dann doch nicht miteinander leben kann. Ein Gastfamilienwechsel gehört zum Programmalltag, kann aber eine lehrreiche Erfahrung sein.
• Man kann mit Kindern viel Spaß haben, aber Kinder können anstrengend sein und einen schlechten Tag haben, viel weinen, nicht gehorchen.... Außerdem darf man die große Verantwortung gegenüber den Gasteltern nicht unterschätzen!
• Neue Freunde und ein neues Leben muss man sich aufbauen. Man muss viel unter die Leute gehen, selbst aktiv werden - vom zu Hause sitzen und abwarten finden sich keine neuen Freunde und man erlebt wenig


Die Entscheidungs-Checkliste
kann dir dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Bitte dabei ehrlich zu dir selbst sein!


Wichtig!!! - Mag ich Kinder wirklich? Macht es mir wirklich Spaß auf Kinder aufzupassen?
Wenn man die Arbeit mit Kindern nicht wirklich mag, wird man am Au pair Leben wenig Spaß finden.
- Habe ich mir ein gutes Bild vom Au Pair Alltag gemacht?
- Will ich ein Jahr hauptberuflich Kindermädchen sein?
- "Halte ich es aus" 8- 10 Stunden pro Tag auf Kinder aufzupassen?
Bei kleinen Kindern: Habe ich die Ruhe/Nerven stundenlang schreiende Babies zu beruhigen, bin ich bereit stinkende Windeln zu wechseln, zu knuddeln und das Kind lieb zu haben?
Größere Kinder: Kann ich damit umgehen, dass Kinder an manchen Tagen einfach nicht gehorchen, trotzig sind, quengelig, weinerlich, frech sind...?
- Ist es für mich okay, auch nach den 8 - 10 Stunden Kinderbetreuung am Abend (oder je nachdem) noch zu Kursen zu gehen und vielleicht auch noch zu Hause etwas zu lernen?
- Kann ich am Anfang des Au pair Jahres Ablehnung, besonderer Trotz, Frech sein, Grenzen austesten, Gemeinheiten… durchstehen und auch Verständnis dafür aufbringen, dass es auch für die Kinder hart ist und sie deshalb mit Ablehnung reagieren?
- Bin ich bereit 45 Stunden in der Woche für die Gastfamilie zu arbeiten? Das ist ein wesentlicher Unterschied zu den paar Stunden babysitten zu Hause und bedeutet mehr Energie, Kraft, Durchsetzungsvermögen, aber natürlich auch Spaß!

Besitze ich Akzeptanz, Toleranz, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit?
Stell dir vor, du hast eine Familie und nimmst für ein Jahr jemanden bei dir auf. Du gibst dir sicherlich Mühe, es dem Gast so angenehm wie möglich zu machen und wünschst dir, dass der Gast sich wohl fühlt. Dennoch bist du wahrscheinlich nicht bereit, dein Familienleben aufzugeben und dich ganz dem Gast anzupassen. Du erwartest von dem Gast, dass er zwar Wünsche äußert aber sich dennoch dem Leben deiner Familie anpasst und deine Gewohnheiten, Lebensweise, Meinungen, Religion usw. akzeptiert. Dazu musst du auch gegenüber deiner zukünftigen Gastfamilie bereit sein.

Kannst Du mit den "Spleens", "eigenen Ansichten" und "Besonderheiten" einer neuen Familie umgehen und Dich anpassen? Würdest Du ein Auge zudrücken können und Dich anpassen können wenn zum Beispiel...
... Deine Gastfamilie etwas schlampiger und unhygienischer oder viel ordentlicher ist als Du
... in Deiner Gastfamilie es ein oder mehrere "seltsame" Regeln gibt wie zum Beispiel "nur 10 Minuten Duschen pro Tag", " keine Anrufe nach 20 Uhr", " keine Männerbesuche"
... Dein Gastvater sehr dominant ist und immer das letzte Wort haben muss
... die Gasteltern von Dir verlangen, dass Du jeden Tag die Kinder zwei Mal badest, obwohl Du das unnötig findest
...im Haus nur in Socken herumgelaufen werden darf
(Dies sind nur etwas verrückte Beispiele dafür, dass wohl jede Familie ein paar im Prinzip harmlose Angewohnheiten, kleine Fehlerchen, Ecken und Kanten hat, mit denen man als neues Familienmitglied zu leben lernen muss... Es bringen aber auch die Au pairs Angewohnheiten, Ansichten, kleinere Fehlerchen mit, mit denen die Gastfamilie leben muss...)

Bin ich offen gegenüber neuen Dingen?
Bevor man abfliegt hat man Vorstellungen, wie das Leben als Au pair sein wird. Viele Erwartungen und Vorstellungen werden sich nicht erfüllen und es wird Dinge geben, die man nicht erwartet hat
Was in den USA anders ist, ist nicht gleich schlecht! Es gibt viele kulturelle Unterschiede, die auf den ersten Blick negativ wirken. Die Amerikaner denken einfach anders über gewisse Dinge.

Kann ich Probleme und Frust in den Griff bekommen?
Mit Sicherheit werden dir einige Dinge an deinem neuen Leben oder an deiner Gastfamilie sehr gut, aber manches auch weniger gefallen. Es liegt an dir, die Bereitschaft mitzubringen, für Probleme Lösungen zu überlegen und auch auf die Gastfamilie zu zugehen und darüber zu reden.
Ein Au pair Jahr hat Höhen und Tiefen. Es sieht nicht jeder Tag so aus Es gibt auch Tage, an denen fühlst du dich mies und elend oder hast Heimweh


Habe ich das nötige Verantwortungsbewusstsein?
Stell dir vor du hast eigene Kinder und einen Babysitter, der gelegentlich auf deine Kinder aufpasst. Du würdest sicher von dem Babysitter erwarten, dass er oder sie die Kinder so lieb behandelt und so verantwortungsvoll auf sie achtet.
Du musst unbedingt bereit sein, dich liebevoll – würdest du einen Babysitter wollen, der deine Kinder ständig anschreit oder sogar schlägt – und verantwortungsbewusst um die Kinder der Gastfamilie zu kümmern.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob Au pair wirklich das richtige ist, kann das Leben als Au pair bei Bekannten oder Nachbarn in den Ferien ausprobieren. Man wohnt eine oder zwei Wochen sozusagen als Au pair bei der Familie und kümmert sich jeden Tag 10 Stunden um die Kinder – von Morgens früh um 7 Uhr aufstehen, Kinder wecken und zur Schule fertig machen, Mittagessen, Hausaufgaben, spielen, aufräumen, Wäsche der Kinder waschen... bis abends ins Bett bringen. Nach einer Woche kann man sich ein gutes Bild machen, wie das Leben eines Au Pairs aussieht und kann dies zusätzlich als Referenz über Kinderbetreuung für die Au pair Bewerbung benutzen. Dies bietet sich auch an, wenn man noch nicht genügend Referenzen über Kinderbetreuung hat.

Wenn du nun zu dem Schluss gekommen bist, dass Au pair vielleicht nicht das ideale Programm für dich ist, heißt das nicht, dass damit dein Traum von einiger Zeit in den USA verloren ist! Es gibt auch gute Alternativen zum Au pair Programm!

Und falls ja, vergiss nicht auf jeden Fall hier auf aupairUSA.de viele Erfahrungsberichte zu lesen und mit all' den ehemaligen Au pairs in Kontakt zu treten! Bereite dich auf die Höhen und Tiefen eines Au pair Abenteuers vor! Wir wünschen dir dabei viel Spaß und Vorfreude!

(0) Kommentare zu diesem Artikel

 
 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack